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PIRATEN Hamburg wählen neuen Vorstand

Die Mitglieder wählten auf dem 17. Landesparteitag am Samstag einen neuen Vorstand. Neuer Vorsitzender der Piratenpartei Hamburg wurde Sebastian Seeger.

Der Landesparteitag im Bürgerhaus Wilhelmsburg sprach damit dem 32-jährigen Psychologiestudenten und vormaligen Spitzenkandidaten zur Bundestagswahl 2013 sein Vertrauen aus. Seeger will seine einjährige Amtszeit dazu nutzen, die Piratenpartei Hamburg bei den Kommunalwahlen 2014 in den Bezirken weiter zu verankern und die gute Zusammenarbeit mit Bürgern und Initiativen zu verstärken.

Dazu der neue Vorsitzende: “Wir werden den Fokus noch mehr auf Hamburger Themen legen und verstärkt die direktdemokratischen Elemente, wie Bürger- und Volksentscheide fördern. Unsere guten Kontakte zu Initiativen und Vereinen werden wir weiter vertiefen, damit wir unsere politischen Ziele auch außerparlamentarisch stark vertreten können. Ziel ist der Einzug in alle Bezirksversammlungen im Mai 2014.”

Stellvertretende Vorsitzende wurde die 27-jährige Projektmanagerin Katja Falkenbach.Zudem wurden die vier Beisitzer Raul Truckenbrodt (24), Philipp Michels (32), Sebastian Adrian (39) und Erik Schmitt (37) gewählt. Als Schatzmeisterin wurde Thembi Gräntzdörffer (29) durch Wiederwahl im Amt bestätigt.

Jugendvertreter wurde der 16-jährige Momme Dähne, der die Jugendorganisation Junge Piraten im Vorstand vertritt. Er wird sich für eine moderne Hamburger Bildungspolitik einsetzen.

Neben der Vorstandswahl verabschiedeten die PIRATEN Hamburg zudem eine Resolution, die den Hamburger Senat auffordert, den massiven Polizeieinsatz gegen Flüchtlinge in der Hamburger Innenstadt zu stoppen und ein Bleiberecht zu gewähren ermöglichen: “Während vor Lampedusa noch ertrunkene afrikanische Flüchtlinge aus dem Meer geborgen werden, schlägt die Hamburger Polizei gegen afrikanische Flüchtlinge zu, die letztes Jahr die Überfahrt nach Lampedusa überlebt und es bis in die Hansestadt geschafft haben. Die Polizei stellt ihre Identität fest, um die Abschiebung in eine lebensbedrohliche Ungewissheit vorzubereiten. Während den ca. 300 afrikanischen Flüchtlingen aus der Bevölkerung viel Sympathie und praktische Unterstützung entgegengebracht wird, wünscht sich der SPD-Senat nichts sehnlicher, als diese Menschen loszuwerden.”[1].

[1] Resolution zu den Lampedusa Flüchtlingen


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